Spiel: FF zum Weiterschreiben IV

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    Hallo zusammen

    Dies hier wird eine Art FF zum weiterschreiben. Es wird ein Crossover zwischen House und Scrubs.

    Alles schien wie jeden Tag zu sein. Cuddy kam in ihrem Büro an, setzte sich an den Schreibstisch und begann die Akten durchzulesen.
    Als sie auf ihr Telefon schaute, bemerkte sie, dass sie zwei unbeantwortete Anrufe hatte.
    Cuddy schaute die Nummern an und ihr stockte der Atem. Sie wusste wem sie gehörte, Vogler.

    #171556
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    Sie fragte sich was er nur wollen konnte. Schließlich war er vor Jahren gegange, weil sie sich damals standhaft geweigert hatte House zu feuern. Sicher, sie hatte Gerüchte gehört dass Vogler zurückgekehrt war, doch das hatte sie nicht geglaubt. Dann hätte man ihr schließlich Bescheid geben müssen. Zögernd wählte sie seine Numer und wartete bis er abhob.
    „Edward Vogler“ meldete er sich und schien leicht genervt.
    „Hier Lisa Cuddy“ erwiderte sie. „Sie haben angerufen, was wollen sie?“

    #171545

    „Ah, Mrs. Cuddy, wie schön Ihre reizende Stimme mal wieder hören zu dürfen“, zwitscherte Vogler ins Telefon.
    „Kommen Sie zur Sache“, antwortete Cuddy genervt.
    „Nun ja“, er räusperte sich.
    „Sie werden gefeuert“, meinte er.
    „Was“, Cuddy verstand gar nichts.
    „Nicht wirklich gefeuert, aber Sie und Ihre Kollegschaft wird für einige Zeit im Sacred Heart Hospital tätig sein, danke, das wars, ich melde mich wieder“, er hängte den Hörer auf.
    Cuddy sass da, völlig geschockt.

    #171534
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    Soe sollte ins Sacred Heart gehen, einfach so. Ohne Grund. Sie wusste wirklich nicht, was sie davon halten sollte. Sie wusste nur dass sie nicht ins Sacred Heart wollte, nicht schon wieder. Und schon gar nicht mit House. Und Wilson. Und dem Team. Denn es war ihr klar, dsass er mit Kollegschaft nur sie gemeint haben konnte.

    #171548

    Doch sie wollte auch nicht riskieren, dass schlecht über das PPTH geredet werden sollte, also machte sie sich schweren Herzens auf die Suche nach House und Wilson, um ihnen die mehr schlecht als rechte Nachricht zu vermitteln.
    Tief im Inneren malte sie sich aus, wie es damals vor Jahren im Sacred Heart gewesen war und was alles geschehen ist.
    Sie bekam weiche Knie.

    #171551
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    Damals hatte sie ihre Assistenzzeit in der Klinik ihres Onkels Bob Kelso verbracht. Sie war etwas später mit Perry Cox zusammengekommen, doch nach ihrer Assistenzzeit hatten sie sich getrennt, weil sie die Stelle als Chefin des PPTH bekommen hatte und nicht Perry, der ebenfalls diese stelle wollte. Sie stritten sich nur noch und schließlich war sie gegangen. Dennoch wusste sie genaustens darüber Bescheid wie es im Sacred Heart zu ging. Das einzig postive, was sie noch daran finden konnte, war dass sie ihren Onkel endlich mal wieder sah und dass sie dank Ted endlich jemanden hatte, der ihren Kaffee holen ging und ihr sogar den richtigen brachte.
    Sie ging zu Wilson und House, die zusammen in der Cafeteria saßen und sagte ihnen Bescheid.

    #171424

    „Sacred Heart, sagt mir nichts“, meinte House dazu. Wilson nahm einen Schluck Saft. „Und er meint es ernst, dass wir dorthin müssen, weiss er, dass wir Patienten haben“, wollte er wissen.
    „Wir haben keine andere Wahl, am besten, sagen wir den anderen Bescheid und dann machen wir uns auf den Weg, Vogler war so nett und hat uns Flüge gebucht“, sie setzte sich hin und verschränkte die Arme.
    House schaute sie an.
    „Gibts da was, dass wir wissen sollten“, fragte er.
    „Ehm, der Chef Dr. Robert Kelso ist mein Onkel“, erwiederte sie.

    #171425
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    Wilson hätte sich fast an seinem Saft verschluckt.
    „Wieso schickt man Sie dann dahin? Das ergibt doch eigentlich gar keinen Sinn?“ wollte er wissen.
    „Vermutlich hat Vogler selbst davon nichts gewusst oder er macht das um mich zu ärgern. Mein Ex, Perry Cox, arbeitet da nämlich auch.“

    #171428

    House schaute sie an.
    „Cox, kenn ich nicht“, meinte er.
    „Sie werden Ihn lieben, er ist genau wie Sie“, antwortete Cuddy ein wenig genervt.
    „Wann müssen wir denn dort antanzen“, wollte Wilson wissen.
    „Am besten wir nehmen den nächsten Flug, warum muss das jetzt sein, ich habe keine Lust auf Perry zu treffen“, Cuddy hatte Tränen in den Augen.
    „Erzählen Sie mal von ihm“, sagte House.
    „Wir waren während meiner Assitenzzeit ein Paar, haben uns dann getrennt, weil ich die Stelle hier im PPTH bekommen habe“, sie liess es alles schmerzlos klingen, aber der Gedanke auf Cox treffen zu müssen, verschaffte ihr ein ungutes Gefühl in der Magengegend.

    #171429
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    Auf einmal kam wieder alles in ihr hoch. Was er damals bei ihrer Trennung alles gesagt hatte und dass war wirklich schlimm gewesen. Er hatte sie als karrieregeiles Flittchen beschimpft und das war noch wirklich das harmloseste, was er zu ihr gesagt hatte. Sie begann zu weinen. House und Wilson sahen sich bestürzt und verwirrt an.
    „Was ist denn genau passiert?“ fragte House ungewohnt sanft.

    #171431

    Wilson gab ihr eine Serviette. Sie schnäuzte sich und fing an zu erzählen:
    „Wir waren Anfang 20 und sehr verliebt, während der Assistenzzeit haben wir uns gegenseitig geholfen, da der eine in dem Gebiet besser war, der andere auf einem anderen Gebiet. Jedenfalls kam es dann dazu, dass die Stelle hier am PPTH frei wurde und wir haben uns beide gemeldet. Beim Test scnitt ich mit fünf Punkten besser ab und hab sie bekommen, auch mein Bewerbungsgespräch hat den ehemaligen Leiter besser überezeugt. Er hat das nie verkraftet, hat mich aufs Übelste beschimpft und mich belogen und vor all den anderen Ärzten blosgestellt“, sie weinte immernoch.
    „Wie meinen Sie das, er hat sie blosgestellt, hat er Ihnen einen Bericht gestohlen oder eine falsche Diagnose gegeben“, wollte Wilson wissen.

    #171419
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    Sie weinte weiter und sagte nichts. Das konnte sie doch nicht sagen. So wie sie House kannte, würde er das bestimmt weiter erzählen. Oder vielleicht auch nicht? Weinend schaute sie de beiden an.
    „Keine Angst House und ich sagen keinem was“ versicherte Wilson.
    House nickte zustimmend.

    #171417

    „Na gut, es war bei einer der Abschlussprüfungen, wir hatten einen Patienten und sollten herausfinden, was ihm fehle, ich wusste, was er hatte und holte die Medikamente, leider war Cox mir auf die Schliche gekommen und wollte nicht, dass ich all die Loorbeeren ernten sollte, also hat er mir eine falsche Menge gegeben und der Patient erlitt einen apylaktischen Anfall und Atemstillstand, normalerweise hätte ich gefeuert werden müssen, aber da mein Onkel dort Chef war, gab er mir eine zweite Chance“, erzählte sie.

    #171373
    Lisa Edelstein
    Mitglied

    „Das ist ja fies“ sagte Wilson.
    Er konnte es nicht glauben wie fies so jemand sein konnte.
    „Und was haben Sie dann gemacht?“ fragte House. „Es einfach so hingenommen oder was?“

    #171370

    „Ich habe meinem Onkel die Situation erklärt und er hat mit Cox geredet und ihn schliesslich als Arzt dortbehalten, ich konnte es nicht fassen, aber wie ich gehärt habe, macht er ihm das Leben nicht gerade schön“, sie trocknete sich die Augen.
    „Ich bin dann gegangen und habe seit dem Tage an nie mehr etwas von ihm gehört.“

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