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2. November 2008 um 18:02 Uhr #194495
Gregor Haus
Mitgliednezu;640909 wrote:Ja ich meine außer Casino Royal, weil HousexMD ja meinte, dass Bond seine Frau umgebracht hat etc. (das kann ja dann nicht in Casion Royal sein, wenn das vor QoS spielt)Ist nie passiert. Zumindest nicht in den Filmen. Bond kennt Leiters Frau und ist mit ihr gut befreundet. Das ist alles, was in Timothy Daltons zweitem Film rauskommt.
nezu;640909 wrote:Naja, Vorgängerfilme mein ich, weil die Craig Filme ja den Anfang von James Bond darstellen soll – was aber z.T. jeglicher Logik so gewaltigt trotzt, dass ich halt meine Probleme haben das so zu sehen.Wieso? Wieso Anfang? Wieso trotzt es welcher Logik? Warum Probleme?
2. November 2008 um 18:37 Uhr #194519nezu
MitgliedUnd wie kommt dann HousexMD darauf das Bond Leiters Frau umgebracht hat (siehe Post auf der anderen Seite)? Jetzt bin ich ja total verwirrt…
Hab ich denn was falsch aufgefasst, jeder sagt doch das die Craig-Filme den Beginn von der Karriere von James Bond darstellen … damit wären sie ja eigentlich zeitlich vom Inhalt vor den Connery Filmen angesiedelt. Nur spielen sie auf der anderen Seite wieder in der Neuzeit (sprich: neue Technik, aktuelle Story, …) und nicht zeitlich vor den alten Filmen. Wir haben also einen Bond, der noch nicht so richtig ein Bond ist in einer aktuellen Verpackung – das verwirrt mich schon ziemlich…
Ich hoffe dir ist nun klar was ich meine, ich mag mich auch nicht anfangen zu wiederholen …
2. November 2008 um 18:46 Uhr #194523Gregor Haus
MitgliedDu hast was falsch aufgefasst. Dazu mal ein kleiner Aufsatz.
Die sogenannnte Kontinuität war bei Bond immer ein Problem. Wie erklärt man wechselnde Gesichter? Anfangs war „Umoperieren“ eine Chance. Das merkt man Lazenby auch an, er spielt noch auf Connery an. Ebenso Connery in „Diamonds are Forever“, der auf Lazenby anspielt. Das kam in Daltons zweitem Film auch noch mal, als Felix Leiter auf den Tod von Bonds Ehefrau (in Lazenbys Film) anspielte.
Mittlerweile gibt es unter Fans zwei Theorien: 1. Das ist alles eine Fun-Serie und man soll das mit der Kontinuität nicht so genau nehmen. 2. James Bond ist nur ein Deckname. Stirbt der Agent, der diesen Namen hat, rückt ein anderer (mit anderem Gesicht) nach und heißt dann James Bond.
Aber all das wird im Angesicht von Casino Royale natürlich über den Haufen geworfen. Casino Royale ist ein Reboot. Das heißt, dieser Film beginnt eine neue Bond-Geschichte. Die hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Connery, Moore etc. zu tun.
Es gibt da diese Fleming-Geschichten. Fürs 20. Jhd. sind sie ausgelutscht. Jetzt gehts noch mal von vorne los. Vergesst Connery, das ist der „alte“ Bond. Wir haben einen Neuen. Vielleicht werden wir Q und Moneypenny eh nie wiedersehen. Dafür Andere. I´m curious.
2. November 2008 um 20:56 Uhr #194554nezu
MitgliedAh danke für die Aufklärung. Aber schon sehr zweifelhaft wenn man dem Otto Normal Kinobesucher das dann danach noch erklären muss warum weshalb etc. – da darf man doch mal verwirrt sein
…
Bei Gelegenheit würde mich nochmal interessieren was es mit Fleming auf sich hat. Ich weiß nur das auf dessen Grundlage die beiden letzten Filme entstanden sein müssen.
2. November 2008 um 21:33 Uhr #194562Gregor Haus
MitgliedBei 22 Kinofilmen kann man auch schnell mal verwirrt sein.
Ian Fleming ist der Erschaffer von Bond. Wikipedia sagt:
„Ian Lancaster Fleming (* 28. Mai 1908 in London; † 12. August 1964 in Canterbury, England) war ein britischer Schriftsteller. Bekanntheit erlangte er vor allem mit der von ihm erdachten Roman- und Filmfigur James Bond sowie seinem Kinderbuch Chitty Chitty Bang Bang.“
Auf der Wikipedia-Seite kann man nachlesen, welche Bond-Bücher Fleming geschrieben hat. Bei seinen Lebensdaten ist es auch nicht verwunderlich, warum dieser Reboot kam: Die alten Geschichten des 20. Jhd. entsprachen nicht mehr der heutigen Technik. Was Fleming seinem Bond als Gadget gab, gibts heute in jedem Laden an der Ecke zu kaufen.
Bei den Bondfilmen des 20. Jhd. werden manchmal die Bücher genauso verfilmt, wie sie geschrieben wurden (Moore spielte einen wesentlich humorigeren Bond als Fleming schrieb. Connery war nah dran. Craig ist sehr nah dran.). Manchmal aber wurden auch nur Elemente der Geschichten zusammengeschmissen, weil mans grade brauchte, weils nicht da war etc.
In dem Zusammenhang gibts auch die Geschichte mit offiziellen und inoffiziellen Bondfilmen. Fleming verkaufte seine Geschichten an die Produktionsfirma Eon. Das war aber erst, nachdem der Erstlingsroman Casino Royale bereits im britischen Fernsehen gelaufen war. Der erste Bond war also Barry Nelson. Dann kam Connery.
Der Roman Thunderball wiederum wurde zum Zankapfel. Fleming hatte einen Co-Autoren, der Film wurde gerade gedreht und der Co-Autor wollte seinen eigenen Film des Buches drehen. Er bekam damals recht, da war Thunderball aber schon lange im Kino. Was folgte, war „Sag Niemals Nie“, ebenfalls ein inoffizielles Remake.
Die Rechte an Casino Royale geisterten weiter herum, bis sie von David Niven aufgegriffen wurden, der aus dem Stoff eine Bond-Persiflage machte. Danach verschwanden die Rechte wieder in der Versenkung und Eon knallte die gesamte Bond-Reihe voll.
Bis die Casino Royale – Rechte wieder auftauchten. Eon schlug zu und sicherte sie sich. Quentin Tarantino meldete sich, mit Brosnan einen „ab 18“-Bond zu machen. Er wurde abgelehnt. Stattdessen beschloss man einen Reboot der Serie. Das war Casino Royale mit Daniel Craig.
Quantum of Solace hat aber absolut gar keine Romanvorlage von Fleming. Ebenso, wie auch einige Brosnan-Filme (Stirb an einem anderen Tag zB). Zumindest von der Story her. „Quantum of Solace“ ist der Titel einer Kurzgeschichte von Fleming, deren Story aber nix mit dem Film zu tun hat.
Noch was?
3. November 2008 um 15:36 Uhr #194663HousexMD
MitgliedIrgendwo haben ich doch gelesen,dass er seine Frau für den betrug tötet…Moment…*krempel alle James Bond magazine raus*ok….falsche info…
Leiters Frau wird umgebracht,aber das von irgendeinem Typen und nicht Bond.Der rächt den tod von Felixs Frau .Felix selber wird schwer verletzt und geht in den ruhestand…seine Figur kommt in ungleichmäßigen abständen in ein paar bond-filmen vor.sorry für falsche info.
…hab hier soviel info rumliegen….da ist es schwer sich zurecht zu finden.Über Mathis findet man im internet auch relativ wenige infos.Hab aber gelesen…und die Info stimmt 100% ,dass er angschossen wird und Bond versucht seinem „Freund“ noch zu helfen ( steht in der Cinema vom 11/08 …Daniel auf dem Cover 8o)
3. November 2008 um 15:38 Uhr #194665Gregor Haus
MitgliedHousexMD;641600 wrote:Über Mathis findet man im internet auch relativ wenige infos.Hab aber gelesen…und die Info stimmt 100% ,dass er angschossen wird und Bond versucht seinem „Freund“ noch zu helfen ( steht in der Cinema vom 11/08 …Daniel auf dem Cover 8o)Zumindest in Casino Royale passiert das nicht. In QoS? Vielleicht.
3. November 2008 um 15:42 Uhr #194668HousexMD
MitgliedMan kam deine Antwort schnell ^^
Jaja schon in QoS.In Casino Royale denkt Bond,dass Mathis der Verräter ist,Weil Le Chiffre ja meint „I´m afraid that your friend Mathis is really my friend Mathis“ ( sorry hab den Film nur 1 mal auf deutsch gegugt)….weiß aber selber nicht wie sich das in QoS alles entwickelt…die Schauspieler durten ja nichts verraten…sol aj ne Überraschung werden.
Wann gehst du den Film eig. gugen?
3. November 2008 um 15:47 Uhr #194672Anonym
GastHousexMD;641600 wrote:Leiters Frau wird umgebracht,aber das von irgendeinem Typen und nicht Bond.Der rächt den tod von Felixs Frau .Felix selber wird schwer verletzt und geht in den ruhestand…seine Figur kommt in ungleichmäßigen abständen in ein paar bond-filmen vor.Das passiert in „Licence to Kill“, übrigens die erste Story, die nicht auf einem Ian Fleming-Roman basiert – als Fan von Timothy Dalton als Bond ist mir das persönlich sehr wichtig
Es werden nur einige typische Bond-Szenen, Merkmale bzw. Personen eingebunden, deshalb scheint es so, als sei auch dieser Film Fleming-inspiriert. Und auch in diesem Film ist ja auch Rache das Hauptmotiv, das Bond durch den Film treibt, ist bei QoS also nicht so neu.
3. November 2008 um 15:53 Uhr #194676HousexMD
MitgliedMich irritiert,wie viele andere, die tatsache,dass Casino Royale eigentlich der erste Bond film sein soll…..da sollte man ja am besten alle anderen Filme komplett vergessen. Wir werden ja sehen wie sich die Bond-Filme unter Daniel Craig entwickeln,dass hat er ja auch selber gesagt und weiß auch nicht genau ob er 2 weitere machen will ,weil QoS ja auch ein „flopp“ hätte werden können. Jaaaa Klaaaaar! so was blödes kann ja auch nur von ihm kommen.Jeder normale Bond fan wäre min. 1 mal in diesen Film gegangen.Ich habe angefangen vor aufregung zu zittern,als ich nur der Trailer gegeugt habe! ^^
3. November 2008 um 18:25 Uhr #194724nezu
MitgliedNebenbei, QoS war der erfolgreichste Kinostart in der UK, hat sogar den letzten HP verdrängt.
Kann ja nur nen Hit werden, also wirklich!
Ihr geht ja hier mit Spoilern sehr freundlich um
… ja, das mit Mathis passiert in QoS und ich finde James an der Stelle mal einfach nur blöd … aber bildet euch nen eigenes Urteil und denkt man mich wenn das passiert *g*.
3. November 2008 um 20:26 Uhr #194795HousexMD
MitgliedWieso findest du ihn an der Stelle blöd?
4. November 2008 um 15:28 Uhr #194892Houseaddict
MitgliedAlso, nach all dem überschwänglichen Lob ist hoffentlich eine negative Anmerkung erlaubt….also, action-Filme gibt’s wie Sand am Meer…und optisch ist Daniel Craig schlichtweg öde, sorry…. Es gibt keinen zweiten Sean Connery in einer herrlich absurden Bond-Welt. Und nachdem ich ein Interview mit Daniel Craig gelesen habe, in dem er über den ’neuen‘ Bond spricht, kann ich mir das Geld für die Kinokarten getrost sparen….Bond hat seinen Charme und sein ‚Augenzwinkern‘ verloren ,das er bei Connery, Moore und Brosnan noch hatte und ist mehr oder weniger als einsamer Rächer unterwegs…..nöööö, wirklich nicht…..gähn…
4. November 2008 um 15:38 Uhr #194895Gregor Haus
MitgliedHouseaddict;642872 wrote:Also, nach all dem überschwänglichen Lob ist hoffentlich eine negative Anmerkung erlaubt….also, action-Filme gibt’s wie Sand am Meer…und optisch ist Daniel Craig schlichtweg öde, sorry…. Es gibt keinen zweiten Sean Connery in einer herrlich absurden Bond-Welt. Und nachdem ich ein Interview mit Daniel Craig gelesen habe, in dem er über den ’neuen‘ Bond spricht, kann ich mir das Geld für die Kinokarten getrost sparen….Bond hat seinen Charme und sein ‚Augenzwinkern‘ verloren ,das er bei Connery, Moore und Brosnan noch hatte und ist mehr oder weniger als einsamer Rächer unterwegs…..nöööö, wirklich nicht…..gähn…Das ist, was ich meine. Es ist ein neuer Bond. Den mögen sicher nicht alle und es ist natürlich auch Geschmackssache. Dennoch sollte man sich bedenken: Wer jetzt sagt „Das ist nicht James Bond.“, irrt. Das ist Bond, der Fleming-Bond. Der Echte. Was dieser Bond nicht ist und da hat Houseaddict recht, ist der Connery, der Moore und der Brosnan-Bond. Der smarte, süßliche Gentleman-Agent.
4. November 2008 um 15:45 Uhr #194899nezu
MitgliedJedoch ist der Connery-Bond derjenige, dem die Figur seinen Erfolg zu verdanken hat, nicht der Flemming-Bond. Daher kann ich auch Houseaddict gut verstehen…
Warum ich die Szene blöd fand?
Naja, Bond nutz Mathis ja mehr oder weniger als Schutzschild da – ich finde ihn in der Szene nicht ganz unschuldig und Mathis dann in den Müllcontainer zu werfen – also bitte, soll das witzig sein? Ich finde es nur geschmacklos!
Und diese Pseudotränen nimmt ihm da auch keiner ab. Fand ich schon ne ziemlich eiskalte Szene … -
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